Das alte Stellingen

Stellingen hat nicht nur (hoffentlich) eine Zukunft vor sich, sondern auch eine lange Vergangenheit. Hier sind einige Daten aus dieser wechselvollen Geschichte Stellingens. Diese Stellinger Chronik ist die umfangreichste Zusammenstellung mit Daten aus der Stellinger Geschichte, die im Internet zu finden ist.

In der Vorzeit ein namenloser Fleck, der aber schon seit langer Zeit besiedelt wurde wie Funde erkennen lassen. 1347 erstmalig urkundlich erwähnt und in späteren geschichtlichen Zeiten unter verschiedenen Herrschaften mehr oder weniger selbstständig. 1927 verlor es diese Selbstständigkeit endgültig, erst an Altona und 10 Jahre später an Hamburg. Seitdem meinen manche hohen Herren, mit Stellingen machen zu können, was sie wollen. Der Wasserturm wird verkauft und zum Wohnhaus umgebaut, das Rathaus wird 2006 ebenso zum bezahlen von Hamburger Schulden von der Stadt Hamburg verscherbelt. Das Kundenzentrum im Rathaus folgt und wird 2012, entgegen den vom Vorgänger des jetzigen Bezirksamtsleiters gemachten Zusagen, geschlossen.


Durch Straßen, Autobahnen und Schienen wurde Stellingen in den letzten 100 Jahren immer weiter zerstückelt und mit dem dazugehörigen Lärm tyrannisiert Von oben kamen die Flugzeuge mit ihrem Lärm dazu.

Den Stellingern wird eins nach dem anderen weggenommen, die Bewegungsfreiheit ist durch die dauernden Staus auf den Straßen erheblich eingeschränkt. Die Bücherhalle ist seit 2004 weg und die Postfiliale wurde 2010 geschlossen. Seit Jahren wird versucht, den Stellingern die Sportplätze am Sportplatzring und das Kundenzentrum im Stellinger Rathaus wegzunehmen. Probehalber wurde 2011 das Kundenzentrum für 3 Monate geschlossen. Vielleicht gewöhnen sich die Stellinger ja daran und protestieren dann nicht mehr, wenn man es, wie der Eimsbüttler Bezirksamtsleiter es jetzt tatsächlich tat, ganz wegnimmt. Eine Demonstration des Stellinger Bürgerkomitees am 20 März 2012 dagegen war die Antwort der Bürger.
 Das Kundenzentrum wurde trotzdem im Juni 2012 endgültig geschlossen, trotz massiver Proteste aller Parteien und 53.000 Eidelstedter und Stellinger Bürger. Der Stellinger Hof mit seinen Einkaufsmöglichkeiten für viele ist durch einen neuen Bebauungsplan ebenso in Gefahr.

Seit kurzem sind die Stellinger durch den Verkehrslärm und den mit diesem sogenannten „Fortschritt“ einhergehenden Einschränkungen aufgewacht und melden sich zu Wort:



„Wir sind noch da und wir bleiben auch hier!“


 Die Chronik Stellingens

~ 10.000 - 2.000 v. Chr. Stellingen wird erstmalig in der Steinzeit besiedelt. Steinzeitliche Funde deuten auf eine Besiedlung des Stellinger Gebietes hin.

~ 800 - 0 v. Chr. Scherben von alten Urnenfriedhöfen, welche am Försterweg und am Bahndamm 1931 gefunden werden, belegen eine Besiedlung in der Eisenzeit.

804 Karl der Große siegt über die Sachsen und führt das Christentum ein. In der Folge entsteht die Grafschaft Pinneberg zu der Stellingen gehört. Die Grafschaft Pinneberg untersteht politisch und kirchlich dem Hamburger Domkapitel St. Petri

1111 Adolf I. von Schauenburg (+ 13.11.1130) wird vom sächsischen Herzog Lothar von Supplinburg zum Grafen von Holstein und Stormarn ernannt.

1111 – 1460 Die Schauenburger Grafen haben die Herrschaft in der Pinneberger Grafschaft.

1150 Auf dem Gebiet der heutigen Orte Nienstedten, Wedel, Ütersen, Elmshorn, Quickborn, Niendorf, Eidelstedt und Stellingen, wird das Großkirchspiel Rellingen gegründet. (Kirchspiele waren Verwaltungs- und Pfarrbezirke in denen die Bauern abgabepflichtig sind)

1290 Nach dem Tod von Gerhard I. entsteht durch die Teilung der Grafschaft Holstein-Itzehoe die Grafschaft Holstein-Pinneberg, zu der das Gebiet von Stellingen gehörte.

1297 Das Kirchspiel Rellingen wird in vier Teile geteilt: Wedel, Nienstedten, Eppendorf und Bergstedt. Eidelstedt und Stellingen gehören zum Kirchspiel Eppendorf.

1347 Stellingen wird urkundlich in den Eppendorfer Kirchenbüchern erstmalig erwähnt. Der Eppendorfer Pastor Nicolaus von Bremen registrierte seine Amtseinkünfte aus den damals 7 Höfen in Stellingen. In diesem in lateinischer Sprache verfassten Register wird aufgezählt, welche jährlichen Abgaben die Bauern in Eppendorf, in Lokstedt und aus Stellinge als "Zehnt" zu leisten hatten. Es wird im Hamburger Staatsarchiv verwahrt. Der Name kommt wahrscheinlich von „Stallo“ und „ing“. Stallo ist ein alter männlicher Vorname. Die Endsilbe ing bedeutet die Zugehörigkeit zu einer Person oder Sache oder die Zusammen- gehörigkeit. Das „a“ in der ersten Silbe wird wegen des „i“ in der zweiten zu einem „ä“ oder „e“. Dadurch wird aus Stallo und ing „Stelling“ und Stellingen Es bedeutet damit, Stellingen ist der Ort der Leute (bei den Leuten) des Stallo. Stallo war wahrscheinlich das Oberhaupt oder der Dorfälteste. Mögliche Zeit dieser Namensgebung ist die 1. Hälfte des 1. Jahrtausend n. Chr..

1351 Das Pinneberger Schloss wird erbaut.

1460 Die Pinneberger Grafschaft verzichtet auf holsteinische Erbansprüche. Holstein und Schleswig wählen den König von Dänemark zum gemeinsamen Oberhaupt. Die Grafschaft Pinneberg behält politisch ihre Selbstständigkeit.

1474 Das Herzogtum Holstein entsteht aus der Grafschaft Holstein. Der dänische König Christian I., in Personalunion auch Herzog von Schleswig und Graf von Holstein, wird mit dem neu entstandenen Herzogtum von Kaiser Friedrich III belehnt.

1546 Stellingen wird evangelisch, der erste lutherischer Prediger in Eppendorf.

23.1.1561 Alle Geistlichen der Grafschaft Pinneberg werden nach Pinneberg beordert und auf die Mecklenburgische Kirchenordnung von Melanchthon eingeschworen.

1581 Michael I Innebeke wird in der Einwohnerliste des Superintendenten Penshorn im Pinneberger Amtsregister an erster Stelle genannt. Daraus wurde der Name Imbe(c)k Der Familie gehörte z.B. auch der erste Stellinger Schulhalter an.

1586 Gosche Kölln kauft einen von 11 Stellinger Höfen, den mit der Nr. 1.

1618 – 1648 Der Dreißigjährige Krieg kommt zeitweise auch nach Stellingen.

27.8.1626 In der Schlacht bei Lutter am Barenberge schlägt der Feldmarschall der katholischen Liga Johann t'Serclaes Graf von Tilly den Dänenkönig Christian IV.

9.1627 Wallenstein erobert kurz nacheinander Trittau, Pinneberg, Stellingen, Eidelstedt,Oldesloe, Segeberg, Rendsburg, Elmshorn und Itzehoe und schlägt kurzzeitig sein Lager bei der Eidelstedter Mühle auf.

1627 Das Pinneberger Schloss wird von Johann t'Serclaes Graf von Tilly zerstört.

22.5.1629 Tilly zwingt denDänenkönig Christian IV nach seiner Eroberung Schleswig-Holsteins und Jütlands unter Wallenstein zum Frieden von Lübeck. Nach Wallensteins Tod 1630 wird Tilly an dessen Stelle Generalissimus der kaiserlichen Truppen. Tilly übernahm damit auch die Durchführung des Restitutionsedikts in Norddeutschland. Das war die Wiederherstellung der katholischen und kaiserlichen Rechte, welche durch die Reformation verloren gingen.

1630 Die Protestanten setzten dem Restitutionsedikt erbitterten Widerstand entgegen und holen den Schwedenkönig Gustav II. Adolf zu Hilfe. Mit dessen Hilfe wurden die kaiserlichen Truppen aus Schleswig-Holstein und Norddeutschland zurückgedrängt.

1640 Der letzte Schauenburger Graf Otto VI stirbt. Der dänische König Christian IV und Herzog Friedrich III von Gottorf einigen sich über das holsteinische Erbe. Die Selbstständigkeit Pinnebergs im dänischen Reich bleibt unter dem Namen „Herrschaft Pinneberg“ erhalten.

1641 – 1644In Stellingen sind Soldaten einquartiert. Im Eppendorfer Taufregister sind die Taufen von einem „Soldatenkind“ und eines „schwedischen Korporal Kind“ aus Stellingen verzeichnet.

1643 Die Schweden unter Generalfeldmarschall Linnhardt Torstenson fallen in die Herrschaft Pinneberg ein.

24.10.1648 Der Westfälischer Friede wird als Ergebnis der Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück, beide gehörten zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis, zwischen dem deutschen Kaiser Ferdinand III und Frankreich und Schweden geschlossen. Die Verhandlungen fanden zwischen 1643 und 1648 statt. Sie hatten das Ziel eines allgemeinen Friedensschlusses (pax universalis) alle europäischen Kriege zu beenden. Er löste nicht alle Konflikte, beendete aber den 30 jährigen Krieg.

1657 – 1660 Der dänisch-schwedische Krieg beginnt (Polakenkrieg). Polnische Truppen unter Czarnezk kommen den Dänen zur Hilfe. Einquartierungen in Eidelstedt, Ottensen, Othmarschen Bahrenfeld und Stellingen.

1666  Ein Schulmeister zu Stelling wird erstmalig erwähnt.

1700 – 1721Im großen „Nordischen Krieg“ kämpften Russland, Schweden und Dänemark um die Vorherrschaft im Ostseeraum. Dabei kommt es auch zu Kämpfen in der Herrschaft Pinneberg. Zar Peter der Große nimmt mit seinen Moscovitern Quartier in der Eidelstedter Mühle.

1.1713  Der schwedischer Feldmarschall Graf Magnus Gustafsson Stenbock ließ die Stadt Altona niederbrennen.

ab 1730 Mitglieder der Familie Kölln verwalten Stellingen als Vögte. Ihr Verwaltungssitz war der Hof 1 die „Vogthufe“ in der heutigen Vogt-Kölln-Straße.

1738 Aus dem Bericht des Landdrosten von Perkenthin und Probst Bolten: „Die Schule in Stelling hat ein eigenes neues Haus. Jedoch wohnt der Schweinehirt mit darin“

1768 – 1769Der so genannten Gottorfer Vergleich wird zwischen dem dänischen König Christian VII. und der Reichsstadt Hamburg geschlossen. Der Vertrag war die Anerkennung der Reichstandschaft Hamburgs und besagte unter anderem, dass Eppendorf kirchlich zu Hamburg gehören sollte. Niendorf, Eidelstedt, Stellingen und einige andere Dörfer blieben dagegen in dänischem Besitz. Durch die Trennung waren die dänisch bleibenden Kirchspiele von der  St. Johannis Kirche in Eppendorf abgeschnitten und es musste eine neue Kirche gebaut werden Der Neubau von 1769 bis 1770 ist die Niendorfer Marktkirche.

1772 Ab jetzt wird ein regelmäßiger Schulunterricht in Stellingen durchgeführt.

1777 Der dänische König Christian VII errichtet eine Zollstation an der heutigen Kieler Straße 299 (Möbelhaus Cramer) am Stellinger Holz in Langenfelde eine Zollstation.

um 1777 Langenfelde wird erstmalig erwähnt.

1785 – 1789Die Verkoppelung der Gemeinschaftsflächen wird durchgeführt. Es war die Neuordnung der Besitz- und Wirtschaftsverhältnisse am vorherigen Gemeinschaftseigentum. Die Flächen gehörten vorher anteilsmäßig und qualitätsmäßig allen Bauern und Bürgern zusammen. Jeder durfte seinem Anteil entsprechend Teile davon nutzen. Nach der Verkoppelung hatte jeder den Besitz an ganz bestimmten Flächen, die nur ihm allein gehörten.
9.12.1806 Der dänische König Friedrich IV. verfügt, dass das Herzogtum Holstein, die Herrschaft Pinneberg und die Stadt Altona gemeinsam Herzogtum Holstein benannt werden und dem dänischen Gesamtstaat unterliegen. Stellingen gehört damit zu Dänemark.

11.12.1813  Die Franzosen, die Hamburg besetzten, bauen am Diebsteich Barrikaden gegen die angreifenden Russen.

1813 – 1814 Im Befreiungskrieg war Hamburg von den Franzosen besetzt. In Altona, Eidelstedt und Stellingen - Langenfelde standen die Dänen und Russen und belagern Hamburg.

28.5.1814 Die letzten Franzosen haben Hamburg verlassen. Der russische Oberbefehlshaber Bennigsen verlegt sein Hauptquartier von Pinneberg nach Hamburg.

1815 Die letzten Russen ziehen aus Holstein, Pinneberg und Stellingen ab.

1826 Stellingen hat 526 Einwohner.

1830 – 1832Die Kieler Straße, die heutige Bundesstraße 4, wird als Chaussee zwischen Kiel und Altona gebaut. Sie war die erste Kunststraße in Schleswig-Holstein. Die Straße ist gepflastert und ist 21 Fuß breit (ca. 9 Meter). Sie führt durch Stellingen und Langenfelde, wo eine Zollstation eingerichtet wurde (beim Möbelhaus Cramer). Im Deutschen Reich war es die Reichsstraße 4, in der Bundesrepublik wurde daraus die Bundesstraße 4.

21.06.1834 Der Hamburger Syndikus Dr. Wilhelm Amsinck kauft den Hof Nr. 5 in Stellingen. Er lies sich vom Zimmermeister Peter Hatje aus Garstedt am Wördemanns Weg ein Landhaus bauen. Dieses Landhaus war später der Anfang von Alten Eichen“.

1840Die Gemeinde Stellingen gehört zur Kirchenspielvogtei Blankenese. Polizeiähnlicher Dienst wird von Wächtern, die dem Vogt untersehen und nachts als Nachtwächter tätig sind, übernommen.

1844 Durch das zugeschüttete Stellinger Moor fährt zum ersten Mal die Altona-Kieler-Eisenbahnmit einer Station in Stellingen Langenfelde.
10.6.1844 Carl Hagenbeck wird am 10.6.1844 in der Lincolnstraße 33 in St. Pauli geboren.

1845 Stellingen hat 870 Einwohner.

1848  Der Fischhändler Clas Carl Hagenbeck, Vater des Tierpark-Gründers Carl Hagenbeck, stellte auf St. Pauli in einem großen Bottich 6 Seehunde aus. Das war der Anfang, aus dem sich später das größte Tierhandelshaus der Welt und der Tierpark in Stellingen entwickelte.

20.1.1848  Friedrich VII. Karl Christian wird König von Dänemark.

24.3.1848  Der dreijährige Bürgerkrieg der Schleswig-Holsteiner gegen die Herrschaft Dänemarks begann mit der Einnahme der Rendsburger Festung durch Soldaten der Kieler Garnison. Der Grund war die Ausarbeitung einer Gesamtstaatsverfassung für ganz Dänemark mit Einschluss Schleswigs und Holsteins auf Wunsch der dänischen Liberalen.

5.1848  Schleswig-holsteinische Verbände dringen mit Unterstützung von preußische Truppen unter Feldmarschall Friedrich Graf von Wrangel in Dänemark ein. Durch den Einfluss Englands, Frankreichs und Russlands wird der Waffenstillstand von Malmö erzwungen.

4.1849  Dänemark kündigt den Waffenstillstand und der Krieg in Schleswig-Holstein wird fortgesetzt.Schleswig-Holstein tritt in Frankfurt a. M. dem Verfassungsgebiet des Deutschen Reiches bei. Damit führt die Reichsregierung nun den Krieg gegen Dänemark. Es folgen Vorstöße nach Dänemark bis vor Fredericia.

10.7.1849  Nach dem Scheitern des deutschen Verfassungsstaates der Frankfurter Nationalversammlung schließt Preußen einen Waffenstillstand mit Dänemark

2.7.1850 Im Namen des Deutschen Bundes schließt Preußen einen Sonderfrieden mit Dänemark dem am 10.7. der Frieden von Berlin folgt. Holstein wird von einerschleswig-holsteinisch gesinnten Statthalterschaft regiert und Schleswig erhielt eine gemeinsamen Regierung aus einem dänischen, preußischen und englischen Vertreter.

10.1850  Die Schleswig-Holsteiner unternehmen einen letzten Angriff auf Friedrichstadt. Dabei verlieren die Schleswig-Holsteiner und Friedrichstadt wird zerstört. Schleswig bleibt endgültig unter dänischer Kontrolle und wird von einem außerordentlichen Regierungskommissar verwaltet.

8.5.1852 Im Londoner Protokoll, ein Vertrag zwischen England, Frankreich, Russland, Preußen, Österreich, Schweden und Dänemark, wird die Integrität des dänischen Gesamtstaates vereinbart. Danach waren die Herzogtümer Schleswig (als dänisches Lehen) und Holstein und Lauenburg (als deutsche Lehen) in Personalunion mit dem dänischen König verbunden. Die Erbfolge wurde zugunsten des dänischen Königs geändert. Weiter wurde vereinbart, dass die Herzogtümer eigenständig bleiben sollten. Stellingen kommt damit auch zu Dänemark und es gilt nur noch das Dänisches Geld. Als Dänemark 1864 wegen einem Verfassungskonflikt (Verabschiedung einer dänisch-schleswigschen Verfassung) den Vertrag nicht länger einhalten konnte, wurde dies Auslöser des deutsch-dänischen Krieges

1857  Ein Gendarmerie-Korporal wird erwähnt, der polizeiliche Aufgaben in Stellingen übernahm.

1862  In Stellingen - Langenfelde wird die Liedertafel „Vorwärts“ gegründet. Das Ziel des Vereins war die „Bewahrung deutschen Liedgutes“ unter Dänischer Herrschaft. Das Lied „Im einem kühlen Grunde“ wurde als Erstes gesungen.

1864  deutsch-dänischer Krieg in Schleswig Holstein. Dänemark verliert Schleswig und Holstein.

1866 Zwischen Preußen und Österreich kommt es wegen Schleswig und Holstein zum Krieg.

1867 Altonaer Bürger gründen die „Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt für Schleswig-Holstein in Altona“ in der Rechtsform einer mildtätigen und gemeinnützigen Stiftung des bürgerlichen Rechts. 1902 kaufte die Diakonissenanstalt den Hofplatz und das Landhaus von Amsinck in Stellingen und gründete damit Alten Eichen.

1867  Stellingen wird als Folge des preußisch - österreichischen Krieges preußisch. Stellingen hat 1427 Einwohner.

1871  Nach dem deutsch-französischen Krieg wird in Stellingen an der Kieler Straße eine Friedenseiche gepflanzt. Nach ca. 100 Jahren wird sie ein Opfer des Straßenbaus bei der Verbreiterung der Kieler Straße für den wachsenden Autoverkehr.

1873  Die Volksschule Kieler Straße / Jugendstraße in Stellingen wird gegründet.

4.1.1874 Der Hamburger Syndikus Dr. Wilhelm Amsinck stirbt. Seine Witwe verkauft alle Äcker und behält nur den Hofplatz mit dem Landhaus.

1874 Zum Feuer löschen wird in Stellingen eine Handspritze angeschafft, in die mit Eimern Wasser gegossen werden musste. Beim Brand des Bauernhauses der Familie Krohns im September 1874 wurde die Handspritze zum ersten Mal eingesetzt. Eine Feuerwehr wird erst 1885 gegründet.

1874 Das erste größere Schulgebäude wurde mit vier Klassen und zwei Lehrerwohnungen nahe der Jugendstraße an der Kieler Straße (etwa bei Nr. 394) gebaut.

1875 Die Stellinger Gemeindeverwaltung, die erstmals auf Grundlage der schleswig-holsteinischen Gemeindeverfassung gewählt wurde, gibt die Zustimmung zum Bau einer Straßenbahn. Sie führte von Altona nach Eidelstedt.

22.3.1877  Die Witwe  des Hamburger Syndikus Dr. Wilhelm Amsinck stirbt. Der Rest vom Hof wird verkauft.

19.10.1878  Der Lyriker und Erzähler Hermann Claudius wird in Langenfelde geboren (+8.9.1980 Gröwohld/Stormarn). Er ist ein Urenkel von Matthias Claudius.

10.5.1879 Das Landhaus von Amsinck wurde an 2 Großschlachter aus Altona Verkauft. Die neuen Besitzer kauften den Stellingern auch gleich den Dorfteich vor dem Landhaus mit ab.

1880  Stellingen hat 2630 Einwohner.

um 1880 In Langenfelde richtet der Altonaer Maurermeister Kallmorgen eine Ziegelei ein. Sie ist eine von 6 Stellinger Ziegelein. Der heutige Ziegelteich ist der Rest der bis zu 37 Meter tiefen Tongrube dieser Ziegelei. Die Ziegelei wurde während des 1. Weltkriegs stillgelegt.

1882  Der Stellmachermeister Joachim Wördemann wird erster hauptamtlicher und bezahlter Gemeindevorsteher Stellingens. Ihm zu Ehren wurde der Wördemanns Weg benannt

30.11.1882Der Bürger- und Heimatverein Stellingen von 1882 e.V. wird unter dem Namen „Bürgerverein Langenfelde-Stellingen“ zur Förderung der „Communalangelegenheiten“ gegründet. In der Satzung steht: „Die Arbeit des Vereins umfasst alle kommunalen Angelegenheiten, die von kultureller oder wirtschaftlichen Bedeutung sind. Der Verein will die Liebe zur Heimat pflegen und durch Vorträge und Geselligkeit den Zusammenschluss seiner Mitglieder fördern. Er verfolgt sowohl kulturelle und gemeinnützige als auch wohltätige Ziele.“ Der Stellinger Wasserturm symbolisiert die traditionell enge Verbundenheit unseres Vereins mit den Bürgern in Stellingen und Langenfelde. Die Gründung ging auf Bestrebungen des letzten Bauernvogtes vor dem Gemeindevorsteher Wördemann J. Käselau, wahrscheinlich wegen der verlorenen Wahl zum Gemeindevorsteher, zurück. Erster 1. Vorsitzender wurde der Landmann H. Körner.

1883  Der ca. 1 Hektar große Jüdische Friedhof wird in Langenfelde am heutigen Försterweg eröffnet. Er ist nicht öffentlich zugänglich und es wird auch niemand mehr dort begraben.

1884   Die AKN Eisenbahn eröffnet die Strecke von Altona nach Kaltenkirchen durch Stellingen. Die Gleise verlaufen auf Straßenniveau der heutigen Kieler Straße. Erst 1911/1912 wird ein Bahndamm gebaut.

17.12.1884  Der Schriftsteller, Orgelbauer und Musikverleger Hans Henny Jahnn wird in Stellingen in der Högenstraße 65 geboren. Er stirbt in Hamburg Blankenese am 29.11.1959.

1885  Die IKK wird als Selbsthilfeeinrichtung des Hamburger Handwerks gegründet. Die Innungskrankenkasse Hamburg fusionierte am 1.1.2010 mit der IKK Baden-Württemberg und Hessen, IKK Sachsen und IKK Thüringen zur IKK classic. Die Hamburger Hauptverwaltung steht in Stellingen direkt neben der Autobahneinfahrt  der A7 Richtung Norden.

10.1885  Die Freiwillige Feuerwehr Stellingen mit Sitz in der Melanchthonstraße wird gegründet. Das Spritzenhaus war zugleich das Stellinger Gefängnis und stand am Löschteich.

1887 Ein „Postamt III. Klasse“ wurde in der Kieler Straße (damals Nr. 310) eingerichtet.

1887 81 Mitglieder unterzeichneten die neue Satzung des Bürgerverein Langenfelde-Stellingen. Die Versammlungen fanden am ersten Sonntag im Monat im Langenfelder Hof statt.

1888  Der Turn- und Sportverein TSV Stellingen v. 1888 e.V. wird in Langenfelde unter dem Namen „Turnverein Langenfelde - Stellingen gegründet. Es sollte durch Sport und Spiel ein natürlicher Ausgleich zur Gleichförmigkeit der Berufsarbeit geschaffen werden.

15.9.1888  Der Maler, Graphiker und Bildhauer Heinrich Jasper Stegemann wird in Stellingen in der Volksparkstraße 32 geboren. Er stirbt am 2.9.1945 ebenfalls in Stellingen.

1889  Die Polizei in Stellingen ist der preußischen Polizei Altona-Wandsbek unterstellt.

1890  Der Spielmannszug des TSV Stellingen v. 1888 e.V. wird gegründet.

1890  Der Haus- und Grundbesitzerverein Stellingen–Langenfelde von 1890 e.V. wird „wegen des unserem Orte unbedingt bevorstehenden größeren Aufschwungs und der Wichtigkeit der Interessen des Grundeigenthums“ gegründet.

1890  Der Pastor Peterssen hält seine erste Predigt in Stellingen in der neuen Knabenschule an der Kieler Straße. Stellingen hat 4174 Einwohner.

1891 Das neue Pastorat mit Betsaal wird in Stellingen eingeweiht.

1892   Stellingen und Eidelstedt werden nach vierjährigen Verhandlungen als „Kirchspiel Stellingen“ selbstständig. Vorher gehörten sie zur Gemeinde in Niendorf.

1893   Stellingen hat 5749 Einwohner.

1893   Das erste als solches gebautes Postamt wird in der Kieler Straße / Ecke Arminiusstraße eröffnet. Der erste Postmeister ist bis 1905 Louis König.

1893   Julius Matthias Peterssen wird als erster Pastor in Stellingen eingeführt.

5.10.1893 Der Friedhof Stellingen in der Molkenbuhrstraße wird mit der ersten Beerdigung des 7 Monate alten Heinrich Ramcke durch Pastor Peterssen eingeweiht. Der Friedhof hat die Größe von 7 Hektar und Platz für ca. 8000 Grabstätten. Es können unabhängig vom Wohnort Verstorbene aller Konfessionen beerdigt werden. Er befindet sich in Sichtweite zur Kirche Stellingen. Auf dem „neuen” Teil des Friedhofs fand die erste Beerdigung im Herbst 1959 statt.

1.3.1895 Der Tag des Zusammenschlusses der beiden Vorgängerorganisationen wird als Gründungstag des „Sanitäts-Schwimmverein Eimsbüttel" als unabhängiger Verein festgelegt. Er ist einer der Vorläufervereine aus denen der heutigen Schwimmvereins Poseidon im Olloweg hervorging.

9.6.1895 Die Freiwillige Feuerwehr Stellingen trägt zum ersten Mal den (3.) Kreisfeuerwehrtag des Kreises Pinneberg aus.

1897 Carl Hagenbeck kauft einen Kartoffelacker in Stellingen für den Bau eines Tierparks.

1897 Die Firma Emil Lüdemann wird als Maschinenfabrik und Schmiede gegründet. Heute ist die Firma ein Groß- und Einzelhandel für Werkzeug, Werkzeugmaschinen, Industriebedarf, Gartengeräte und Sanitärartikel mit Zubehör.

1899  Jakob Pistor errichtet in der Tongrube der früheren Victoria-Zigelei an der Kieler Straße, zwischen der Güterumgehungsbahn und Wördemanns Weg gelegen, das Volksbad Zum Quellental. Es existierte bis in die 30er Jahre des 20ten Jahrhunderts.

1900 Stellingen hat 5761 Einwohner.

1900 Zwei Straßenbahnlinien, die Linien 10 und 11, fahren von Hamburg nach Langenfelde.

10.9.1901 Der Turnhallenbau des Turn-Vereins Langenfelde-Stellingen (heute TSV-Stellingen) wird geplant. Das Baugeschäft des Zimmermeisters Adolf Brinckmann aus dem Basselweg 103 gibt am 23.9.2001 ein Angebot über 4200,- Mark für den Bau ab.

5.11.1901 Richtfest der neuen Turnhalle des Turn-Vereins Langenfelde-Stellingen (TSV-Stellingen).

1902 Der Hofplatz und das Landhaus von Amsinck wird von Pastor D. Schäfer gekauft. (heute Diakonie Alten Eichen) Er suchte für sein 1867 in Altona gegründetes Krüppelheim eine neue Unterkunft. Das Grundstück mit 16.994 m² kostete 95.000 Mark.

1902 In Stellingen wird im Wohnhaus Kieler Straße 340/342 eine Polizeiwache eingerichtet.

1902 Carl Hagenbeck beginnt mit dem Bau des Tierparks in Stellingen.

1.6.1902Der Turnverein Langenfelde - Stellingen (heute TSV-Stellingen) weiht eine eigene Turnhalle mit einer großen Feier ein. Der Eingang lag im Süden, drinnen befand sich eine Empore und eine Sprunggrube. Vor der Halle in Richtung Rathaus befand sich zusätzlich noch ein Turn- und Spielplatz. An der gleichen Stelle befindet sich heute das TSV - Gebäude.

1903 Die erste Apotheke wird in Stellingen eröffnet.

1904 Erstmals gibt es eine Mädchenabteilung im TSV Stellingen v. 1888 e.V.
1905  Nach der Mädchenabteilung 1904 gibt es jetzt auch eine Frauenabteilung im TSV Stellingen.

1905  Auf Betreiben des Bürgervereins wurde ein Schularzt in Stellingen angestellt.

1906  Eidelstedt löst sich von der Stellinger Kirchengemeinde und baut seine eigene Kirche.

1906  Stellingen erhält Anschluss an die Wasserversorgung und Kanalisation.

1907 Umzug der Freiwillige Feuerwehr Stellingen in eine neue Feuerwache am heutigen Standort in de Melanchthonstraße 10.

1907 Die erste Straßenbahnlinie (die Linie 10) fährt nach Stellingen. Stellingen hat 6098 Einwohner.

8.2.1907 Im Langenfelder Damm 103 in Stellingen Langenfelde wird Gustav Koeping geboren. Sein Vater betreibt ein Fahrradgeschäft, welches er später übernimmt. Er wird zwischen 1923 und 1947 neun Mal deutscher Meister im Radball und 1936 in Zürich und 1938 in Straßburg Weltmeister.

7.5.1907 In Stellingen wird Hagenbecks Tierpark eröffnet.

1908 Pastor Peterssen wird Propst in der Propstei Segeberg. Johann Kähler wird 2. Pastor in Stellingen.

18.10.1908 Die Stellinger Kirche wird mit einer Predigt von Pastor Johann Kähler eingeweiht.

1909 Das Wasserwerk Stellingen-Langenfelde im Niewisch wird erbaut. Es wird 1930 - 1936 durch einen Neubau ersetzt.

1910 Die Gemeinde Stellingen kauft das 1903 errichtete Elektrizitätswerk und erwirb sich damit eine gute Einnahmequelle. Es stand hinter der Feuerwache der freiwilligen Feuerwehr.

1910 Stellingen hat 6104 Einwohner.

1911 60 Stellinger Schrebergärtner schlossen sich zum Verein Laubenkolonie von Eimsbüttel Langenfelde zusammen. Es war der Ursprung der Baugenossenschaft Hamburg Wohnen, der viele Häuser in in der Linse in Langenfelde gebaut hat und gehören.

12.11.1911 Die Fußballabteilung im TSV Stellingen v. 1888 e.V. wird mit dem 1. Spiel gegen die 2. Mannschaft des Fußballclubs Adler in Eidelstedt gegründet.

1911 – 1912 Die Gleise der AKN Eisenbahn zwischen Altona und Kaltenkirchen werden auf einen Bahndamm verlegt, vorher verliefen sie auf Straßenniveau.

1911 – 1912 Der Stellinger Wasserturm wird auf der mit 25 Meter höchsten Stelle von Stellingen, op den Högen (Högenstraße), erbaut.. Er steht heute noch und ist ein Wahrzeichen von Stellingen. Er ist 47,59 Meter hoch und besaß ein 600 m³ großen Wasserbehälter. Seit 1974 wird er nicht mehr als Wasserturm genutzt und ist zu einem Wohnhaus umgebaut worden.

1912 Das Stellinger Rathaus wird erbaut. Der Architekt Karl Zöllner errichtete das Stellinger Rathaus im Hamburger Barockstil. Die Seite zur Koppelstraße war ursprünglich die Rückseite des Rathauses, sie wurde erst mit dem Bau der Koppelstraße zur Vorderseite. Die eigentliche Vorderseite mit Balkon, doppelter Freitreppe und Haupteingang liegt am Basselweg. Die Koppelstraße verlief zweispurig über den heutigen Parkplatz. Zwischen den beiden Treppen geht es nach unten in den Ratskeller, heute ein Chinarestaurant. Von 1913 bis 1987 befand sich das Ortsamt Stellingen, jetzt Kundenzentrum, im Stellinger Rathaus. Seit 1998 wird vom Bezirk Eimsbüttel versucht, das Kundenzentrum wegen Sparmaßnahmen zu schließen.

1912/13 Die Landgemeinden Niendorf, Lokstedt und Stellingen werden in einem Amtsbezirk zusammengefasst. Der Stellinger Gemeindevorsteher Julius Anz wird Amtsvorsteher. Er blieb es bis 1924.

1913 Der älteste heute noch existierende Kleingartenverein „Sandkuhle“ wird zwischen Försterweg und Holstenkamp gegründet.

18.4.1913 Der am 14.4. verstorbene Gründer des Tierparks Carl Hagenbeck wird in Olsdorf begraben.
1914-1918 Die Ziegelei des Altonaer Maurermeister Kallmorgen wird während des 1. Weltkriegs stillgelegt. Die Tongrube der Ziegelei läuft voll Wasser und bildet den in Resten heute noch bestehenden Ziegelteich.

1919  Die Firma Mordhorst Holzhandel wird von Max Mordhorst gegründet. Sie wird im 21. Jahrhundert in 3. Generation geleitet.

1919Die „Einwohnerwehr Stellingen-Langenfelde“ wird gegründet. Sie wird später im „Heimschutz-Stellingen-Langenfelde“ umbenannt. Taugliche Männer sollen den schwachen Personalkörper bereichern und den Streifendienst der Polizei unterstützen. Leitung und Dienstaufsicht erfolgte durch den Gruppenführer der Polizeiwache Stellingen.

1920  In Stellingen wird Notgeld mit Motiven vom Tierpark Hagenbeck ausgegeben.

26.7.1920 Die Freiwillige Feuerwehr Stellingen richtet den 28. Kreisfeuerwehr-Verbandstag aus.

1921 Bau der Gartenstadt Langenfelde beginnt auf dem Gebiet einer ehemaligen Ziegelei durch die Siedlungsgemeinschaft für Kriegsversehrte.

1923  Die Polizeiwache wird von der Kieler Straße in das Stellinger Rathaus verlegt.

1923 Die Handballabteilung im TSV Stellingen v. 1888 e.V. wird gegründet.

1924 Die Bode Chemie GmbH & Co wird gegründet. Die Firma stellt Desinfektionsmittel  wie Sterillium“ und Konservierungsstoffe für Farben und Schmierstoffe her.

1925Der Gymnasialprofessor Johann Reinhold Hübbe (*7.2.1863 in Hamburg bis +5.1.1946 in Parchim) zieht nach seiner Pensionierung nach Stellingen in den Wördemanns Weg Nr. 7. Hier wohnte er bis 1936. Auf Wunsch einer Gruppe Stellinger Einwohner schrieb er die Stellinger Chronik. Rund 10 Jahre  trug er das Material dazu aus Akten, Grundbüchern, Kirchenbüchern, Protokollen und Zeitungen zusammen. Das Ortsamt Stellingen veröffentlichte die Chronik in 2 Teile  1956 und 1960 in einer Auflage von 1000 Exemplaren.

1925 Stellingen hat 6903 Einwohner.

1927 Der Sportplatz (das Stellinger Stadion) am Sportplatzring / Basselweg wird gebaut. In Berlin wurde per Gesetz die Eingemeindung Stellingen - Langenfeldes und Eidelstedts nach Altona beschlossen. Durch den Bau des Sportplatzes konnte das noch vorhandene Gemeindevermögen vor dem Zugriff Altonas bewahrt werden.

1.7.1927 Stellingen-Langenfelde und Eidelstedt werden zwangsweise nach Altona eingemeindet. Die Gemeindeverwaltung in Stellingen wird aufgelöst. Es bleibt nur eine Wohlfahrtsstelle und die örtliche Polizeiwache. Stellingen hat zu diesem Zeitpunkt 7261 Einwohner. In Eidelstedt lebten zur gleichen Zeit nur 4832 Einwohner.

1927Die Stellinger Polizeiwache wird im Zuge einer Neuorganisation in das „11. Polizeirevier“ umbenannt. Gleichzeitig wurde in Eidelstedt eine Polizeiwache in der Reichsbahnstraße 15 (damals Bahnhofstraße) eingerichtet, die als Zweigstelle des Stellinger Polizeireviers fungierte.

1928  Stellingen hat ein Jahr nach der Eingemeindung nach Altona 7693 Einwohner.

12.1931 Als erster Farbfilm auf Ufacolor-Film, einem von der Agfa entwickelten Zweifarbenfilm, kommt der Film „BUNTE TIERWELT“, in die deutschen Kinos. Er wurde im Tierpark Hagenbeck in Stellingen aufgenommen. Der Zweifarbfilm bestand aus den beiden Grundfarben Rotorange und Blaugrün und konnte deswegen nicht alle Farben wiedergeben. So wurden grüne Pflanzen olivbraun abgebildet.

1932 Die Tischtennisabteilung im TSV Stellingen v. 1888 e.V. wird gegründet.

1930 – 1936 Das Grundwasserwerk Stellingen wird von der Stadt Altona direkt neben dem alten Wasserwerk Stellingen-Langenfelde aus dem Jahr 1909 erbaut. Es fördert aus 10 Brunnen mit Tiefen zwischen 40 und 150 Metern Grundwasser.

1934Die Zweigstelle der Polizeiwache Stellingen in der Reichsbahnstraße (damals Bahnhofstraße) wird von Stellingen getrennt und zum selbstständigen „9. Polizeirevier“ umgewandelt. Die Zweigstelle in Lurup wird an Eidelstedt angegliedert.

1936 Mit der Erlaubnis der preußischen Regierung wurde die Kaiser Friedrich Straße (heute Hagenbeckstraße), die bisher den Tierpark Hagenbeck teilte, beseitigt. Die Straßenbahnlinie 10 fuhr danach nicht mehr bis zu Stellinger Steindamm. Endhaltestelle war jetzt die Schleife vor dem Haupteingang des Tierparks mit dem Jugendstil - Tor.

1.4.1937 Mit dem Groß-Hamburggesetz wurden Stellingen, Eidelstedt mit Altona, Schnelsen, Harburg, Moorburg und Altenwerder zu Stadtteilen Hamburgs.

1937 wird das Stellinger Polizeirevier in das „90. Polizeirevier umbenannt und dem Abschnitt IX in der Eggerstedtstraße (damals Einunddreißigerstraße) unterstellt.

1939 Der als Liedertafel „Vorwärts“ gegründete Männerchor wird auf Druck des NS-Regimes in Männerchor Fritz Handorf umbenannt. Der Lehrer und Organist Fritz Handorf hatte die Liedertafel „Vorwärts“ 1887 als Leiter übernommen. Im August 2000 wurde der Verein aufgrund desfehlenden Nachwuchses aufgelöst.

1939  Stellingen hat zu Beginn des 2. Weltkriegs 9140 Einwohner.

1941 Auf dem Jüdische Friedhof in Langenfelde am Försterweg findet die letzte Bestattung statt. Danach wurde niemand mehr dort begraben. Noch nicht belegte Flächen im hinteren Teil des Friedhofs werden abgetrennt und sind heute Teil eines Kleingartenvereins. Reste der alten Mauer um den Friedhof sind immer noch im Kleingartenverein erhalten.

24./25.7.1943 Das bekannte Garten- und Ausflugslokal von Wilhelm Heeschen, das "Forsthaus" wird durch Fliegerbomben zerstört. Nach dem Forsthaus wurde 1928 die Straße Försterweg benannt. Heute steht an diesem Ort die Kirche Zum guten Hirten”. Auch die Stellinger Kirche,Alten Eichen und Hagenbecks Tierpark wurden getroffen.

7.1943 Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Stellingen, die in der Zeit des Nationalsozialismus in eine Feuerlöschpolizei umorganisiert worden war, wurde am Steindamm in Hamburg vom Feuer eingeschlossen und verbrannte. Menschenleben waren dabei nicht zu beklagen.

7.1943 Hagenbecks Tierpark wird durch Bomben zu 70 - 80 % zerstört.

7.1943 Die Stellinger Kirche wird durch Bomben zerstört.

1939 – 1945 Im 2. Weltkrieg werden in Stellingen - Langenfelde 38% aller Gebäude zerstört.

1945 In Stellingen gibt es 58 Kleingartenvereine mit knapp 4000 Parzellen. Der Verein Sandkuhle in Langenfelde ist der älteste in Stellingen.

1945 Stellingen hat zum Kriegsende 16.145 Einwohner.

1945Das Stellinger „90. Polizeirevier“ wurde den britischen Besatzungstruppen unterstellt und musste die Anordnungen der britischen Militärregierung ausführen.

2.9.1945 Der Maler, Graphiker und Bildhauer Heinrich Jasper Stegemann stirbt in Stellingen an Nierenkrebs. Er wird von seinem Schulkameraden Johann Harnack in Stellingen  im Grab seiner Eltern beigesetzt.
Heinrich Stegemann Grabstein
Der Grabstein vom Stellinger Maler Heinrich Stegemann. Dahinter der Grabstein seiner Eltern, den Heinrich Stegemann selbst gefertigt hat. Abgebildet ist sein Vater (Maurer) bei der Arbeit, seine Mutter? sieht zu.

nach 1945 Der ursprünglich 50.000 m² große Ziegelteich in Langenfelde wird durch die Engländer fast vollständig mit Trümmerschutt aus Eimsbüttel aufgefüllt. Dadurch schrumpft seine Größe auf weniger als 10.000 m².

1946 Stellingen hat 16535 Einwohner.

1947 Die Stellinger Apotheke wird als Robinson - Apotheke eröffnet. 1957 erfolgte die Umbenennung in Stellinger Apotheke.

1948 In Stellingen wird ein beratender Ausschuss eingesetzt. Aus ihm wird später der Ortsausschuss und seit der Bürgerschaftswahl 2011 der Regionalausschuss

1948 Das Stellinger „90. Polizeirevier“ wird bei der Umstrukturierung der Hamburger Polizei zum „Polizeirevier 90“.

1949 Stellingen - Langenfelde wird ein Stadtteil im Bezirk Eimsbüttel im Bundesland Hamburg.

1949 Die Neuapostolische Kirchengemeinde wird in Stellingen mit 97 Mitgliedern gegründet. Versammlungsort ist ist die Schule Jugendstraße.

1949 Die ersten Reihenhäuser in Stellingen nach dem 2. Weltkrieg entstehen am Stellinger Steindamm, Ecke Vogt Kölln Straße.

6.1951 In Alten Eichen wird eine neue kleine Kirche eingeweiht und „Auferstehungskapelle“ genannt. Aus dem Jahresbericht: “ ..nicht nur, weil sie erbaut wurde, als aus den Trümmern ein neues Alten Eichen entstand, sondern weil wir mit diesem neuen Namen bekennen wollen, dass wir uns unter der Führung unseres auferstandenen Herrn Jesus Christus wissen.. “

7.9.1951 Der Baustufenplan für Stellingen – Langenfelde in Hamburg wird festgestellt. Darin liegt der Imbekstieg in einem eingeschossig offen bebaubaren Wohngebiet, direkt neben der geplanten Eidelstedter Umgehungsstraße, der heutigen A7.

1952 In der Pilotphase des motorisierten Streifendienstes übernimmt dieser auch die Überwachung des „Polizeirevier 90“ in Stellingen.

10.9.1952 Eine kleine Stichstraße am Wördemanns Weg soll zukünftig Imbekstieg heißen. Die Wohnungsbaugesellschaft „Neue Heimat“ hat Reihenhäuser gebaut und sie mit dem Slogan „Wohnen im Grünen“ vorwiegend an Familien mit Kindern verkauft. Als Namen der Straße gab es verschiedene Vorschläge: Barghusenstraße lehnte die Tiefbauabteilung wegen der Verwechslung mit Barghusendamm ab. Wolgaststraße oder Barbyweg fanden keine Zustimmung. Nach der Rücksprache mit dem Staatsarchiv schlug der Vorsitzende des Stellinger Ortsausschuss den Namen „Imbekstraße“ vor. !953 wurde die Straße dann „Imbekstieg“ genannt. Imbek ist ein alter Stellinger Name, siehe 1581.

1953 Das Stellinger „Polizeirevier 90“ wird in „Polizeirevierwache 34“ umbenannt. Die Kriminalabteilungen werden aufgelöst und in selbstständige Kriminalkommissariate umgewandelt.

1953 Die Stellinger Kirche in der Melanchtonstraße wird anstelle der im 2. Weltkrieg zerstörten Kirche wieder aufgebaut.

1953 Der erste Bauabschnitt der Schule Sportplatzring ist auf dem Gelände des früheren Krögers Hof fertiggestellt. Krögers Hof war auch  das ehemalige Winterquartier des Zirkus Carl Hagenbeck.

1954 Die Aquarienfreunde Stellingen werden gegründet.

1954 Die Polizeirevierwache 34 in Stellingen zieht vom Stellinger Rathaus mit allen 54 Mitarbeitern einschließlich der Kripo in einen Saga-Neubau in der Kieler Straße Nr. 392. 1977 zieht die Polizei dann in die Koppelstraße 7 neben das Stellinger Rathaus.

1956 Die „Polizeirevierwache 34“ in Stellingen erhält einen eigenen Funkstreifenwagen mit der Bezeichnung „Peter 34“.

1956  Die „Polizeirevierwache 34“ Stellingen und die „Polizeirevierwache 35“ in Eidelstedt werden bei einer Neuorganisation zu einer Großraumwache mit der Bezeichnung“Polizeirevierwache 34 (G)“ zusammengelegt. Die bisherige „Polizeirevierwache 35“ in der Reichsbahnstraße wird zur „Außenwache 35“ mit Wachraumdienst und Fußstreife. Ein zweiter Funkstreifenwagen kommt zu Großraumwache.

1956 Der Bürgerverein wird in "Heimatverein Stellingen von 1882" umbenannt.

1.4.1956 Stellingen hat 17273 Einwohner.

bis 1956Die Häuser im Imbekstieg werden von der „Neue Heimat“ für 1,5 Millionen Mark gebaut. Sie werden als „Wohnen im Grünen“ angeboten und verkauft.

1957 Der letzte Bauer in Stellingen stellte seinen Betrieb ein.

1957 Das Ende der Straßenbahn in Stellingen begann mit der Einstellung der Linie 30 von Langenfelde zum Altonaer Bahnhof.

22.06.1957 Die Fazle-Omar-Moschee wird in der Wieckstraße eröffnet. Sie ist damit die ältesten Moschee Hamburgs und die zweitälteste in Deutschland und der erste Moscheeneubau nach dem Zweiten Weltkrieg.

1957 Das „Kriminalkommissariat 31“ Stellingen in der Kieler Straße 392 und der Kriminalposten in Eidelstedt werden zum „Kriminalkommissariat 35“ zusammengefasst mit den Diensträumen in die Reichsbahnstraße 15.

1958 An der „Außenwache 35“ (Reichsbahnstr. 15) wird eine „Polizeirufstelle“ installiert mit der man das Polizeirevier 34 (G) erreichen kann. Gleichzeitig wird der Nachtdienst in der Außenwache eingestellt und Öffnungszeiten eingeführt. Das „Kriminalkommissariat 35“ zieht es in die Lappenbergsallee 32 um.

14.12.1958 Die erweiterte Auferstehungskirche in Alten Eichen wird vom damaligen Bischof für Holstein, Wilhelm Halfmann, geweiht. Sie hat jetzt eine Orgel mit zwei Manualen und zehn Registern der Firma Walcker, Ludwigsburg und zwei neue Glocken, gegossen bei der Firma Gebrüder Rincker in Sinn bei Wetzlar.

1959 Die Neuapostolische Kirchengemeinde Stellingen weiht ihre neu erbaute Kirche im Basselweg ein.

1959 Die Schule Molkenbuhrstraße wird eingeweiht.

Herbst 1959  Auf dem „neuen” Teil des Stellinger Friedhofs findet die erste Beerdigung statt. Der alte Teil besteht schon seit Oktober 1893.

01.01.1959 Die Kirchengemeinde Langenfelde wird mit 2 Pfarrbezirken gegründet.

13.11.1959 Die Kirchengemeinde Langenfelde beschließt den Bau einer Kirche im Försterweg.

1960  Die Straßenbahnlinie 5 von Hellbrook über den Neuen Pferdemarkt nach Langenfelde wird eingestellt.

1960  Die Stellinger Bücherhalle wird im 1. Stock eines Neubaus im Basselweg, gegenüber vom Stellinger Rathaus,eröffnet. Auf 140 m² fanden 10.000 Bücher ihren Platz. Schon im ersten Jahr wurden 10.000 Bücher ausgeliehen. Leider wurde die Bücherhalle 2004 wieder geschlossen. Im Erdgeschoss wurde eine Mütterberatungsstelle eingerichtet.

24.09.1960 Der Grundstein für den Kirchenneubau der Gemeinde Langenfelde wird im Försterweg 12 gelegt. Auf dem Baugrundstück stand vorher das Garten und Ausflugslokal "Forsthaus".

29.10.1961 Die Kirchenneubau „Zum guten Hirten“ der Langenfelder Gemeinde wird eingeweiht.

1960 – 1970 Das Gelände Zwischen den Gleisen der AKN und der Fernbahn nach Kiel hatte sich die Staatsbahn reserviert. Weil es nicht genutzt wurde, war es an Kleingärtner verpachtet. Die damalige Wohnungsgenossenschaft Langenfelde e.G. nutzte das Gebiet jetzt für Wohnungsbau. Im größten Bauvorhaben in ganz Stellingen entstand ein Gebiet mit Mietshäusern, dass wegen der Form zwischen den Gleisanlagen allgemein „Linse“ genannt wird.

5.12../18.12.1961 Der Grundstein der russisch-orthodoxe Kathedralkirche des Heiligen Prokop in der Hagenbeckstraße wird vom Erzbischof Philotheus geweiht.

1961 – 1963 Die Umgehungsstraße von der Kieler Straße in Hamburg Stellingen bis kurz hinter Eidelstedt auf der Trasse der heutigen Autobahnen A7 und A23 wird gebaut.

1962 Das „Polizeirevier 34 (G)“ in Stellingen/Eidelstedt wird in „Polizeirevierwache 36“ umbenannt. Die Außenstelle in der Reichsbahnstr. 15 erhält den Namen „Revierzweigstelle Eidelstedt.

1962 In die Kirche „Zum guten Hirten“ der Langenfelder Gemeinde wird eine Orgel mit 30 Register und 2228 Pfeifen eingebaut.

1962 Langenfelde wird mit einer S-Bahnlinie an das Hamburger S-Bahnnetz angeschlossen. Der S-Bahnhof Langenfelde ist bis zur Verlängerung der Linie zum Bahnhof Eidelstedt auch Endhaltestelle der AKN.

1963  Zu Beginn des Jahres wird der nördliche Teil der ev. luth. Kirchengemeinde Stellingen abgetrennt und zu einer selbstständigen Kirchengemeinde erhoben. Die neue Gemeinde gab sich den Namen „ev. luth. Kreuzkirchengemeinde Stellingen“. Im Konfirmandenraum des Pastorats in der Nordfriiesländer Straße 25 fanden die ersten Gottesdienste statt. Der Grund zur Abtrennung war unter anderem die Durchtrennung der Gemeinde durch die neue Eidelstedter Umgehungsstraße (sie wurde zur Autobahn A7 ausgebaut) und die Verdoppelung der evangelischen Bevölkerung.

1963  Die Straßenbahnlinie 16 von Langenfeld zum damaligen Haupteingang vom Tierpark Hagenbeck wird eingestellt.

26.4.1963  Die Eidelstedter Umgehungsstraße von der A7 Auffahrt Kieler Straße in Stellingen bis zur Ausfahrt Eidelstedt der A23 wird für den Verkehr freigeben.

1964  Als erstes Hochhaus in Stellingen wird das Haus Försterweg 36 fertiggestellt. Bis 1975 folgen weitere in einer riesigen Wohnanlage mit 1500 Wohnungen.

1964  An der neu angelegten Straße Spannskamp werden die ersten Häuser bezogen. Auch dafür wurden vorher für Kleingärten genutzte Flächen gebraucht. Auch jetzt wieder soll am Spannskamp der Kleingartenverein 340 „Gartenfreunde Wittkamp“ einem Wohnungsbauprojekt weichen. Die Kleingärtner sollen auf den neuen Stellinger Deckel über der Autobahn A7, zwischen der Kieler Straße und dem Wördemanns Weg umgesiedelt werden.

10.7.1964Die Streckenführung der A7 zwischen Harburg und Eidelstedt durch Stellingen wird vom Hamburger Senat beschlossen.

1964  Für die Feuer- und Rettungswache der Feuerwehr wird im Basselweg neben dem Stellinger Rathaus auf ehemaligem Kleingartengelände der Grundstein gelegt.

1964  Die Feuer- und Rettungswache der Feuerwehr im Basselweg nimmt ihren Dienst auf.

25.10.1964  Der Grundstein zum neuen Gemeindezentrum und der Kreuzkirche in Stellingen im Wördemanns Weg wird gelegt.

1965  Stellingen hat 21100 Einwohner.

23.8./5.9.1965  Die russisch-orthodoxe Kathedralkirche des Heiligen Prokop in der Hagenbeckstraße wird von Metropolit Philaret der Ersthierarch der russischen Auslandskirche eingeweiht. Die Kirche wurde nach Plänen der Architekten A.S. Nürnberg vom Architekten L.N. Serow. Der Künstler Baron N.B. Meyendorf führte die Ausmalung und die Ikonostase aus.

7.9.1965 Der Bebauungsplan Stellingen 25 wird beschlossen und am 17.9.1965 im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt Teil I veröffentlicht. Damit wird die Koppelstraße von der Vorderseite des Stellinger Rathauses auf die Hintere verlegt. In der Folge wird die Adresse des Rathauses von Koppelstraße 2 in Basselweg 73 geändert und es entsteht der Parkplatz vor dem Rathaus auf der ehemaligen Straßenfläche.

9.1965 Der S-Bahnhof Stellingen wird eröffnet. Die S-Bahnlinie wird von Langenfelde aus über Eidelstedt und Elbgaustraße verlängert. Die neue Endhaltestelle der AKN wird der S-Bahnhof Eidelstedt, wo er sich noch heute befindet.

2.11.1965 Das Klärwerk Stellinger Moor wird in Betrieb genommen. Es reinigt jeden Tag ca. 65.000 m² Abwasser von 200.000 Einwohnern und Betrieben der Umgebung.

1966 Die Kreuzkirche am Wördemanns Weg wird eingeweiht. Es gibt damit zwei evangelisch - lutherische Kirchengemeinden in Stellingen. Der erste Pastor an der neuen Kirche wurde Christian Bahnsen. Anfang des 21ten Jahrhunderts vereinigen sich beide Gemeinden wieder zu einer Stellinger Gemeinde mit 2 Kirchenstandorten.

1966   Der Bürgerverein wird in " Bürger- und Heimatverein Stellingen von 1882 e.V." umbenannt.

1966  Die Straßenbahnlinie 17 von Langenfeld zum Bahnhof Altona wird eingestellt.

1966  Die U-Bahn fährt im Osten Stellingens bis zur langjährigen Endhaltestelle Hagenbecks Tierpark.

1966  Die Feuer- und Rettungswache im Basselweg 71 nimmt ihren Dienst auf. Baubeginn mit Grundsteinlegung war 1964. Das Revier erstreckt sich über mehrere Stadtteile auf über 50 km² mit über 150.000 Einwohnern.

1966 - 1969 Das Krankenhaus Alten Eichen an der Jütländer Alle wird neu gebaut. Weil das Krankenhaus sich mit zwei anderen zum Diakonieklinikum vereinigt und mit denen 2011 in der Hohen Weide in einem Neubau zusammengelegt wird, steht das Gebäude in Stellingen ab 2011 leer. 2015 wird es abgerissen.

1967  Die Feuerwehr in Stellingen hatte in diesem Jahr 4298 Einsätze.

1967  Die evangelische Freikirche Torstraße 1 - 3 wird eingeweiht.

1967  Die Grundschule Wegenkamp wird fertiggestellt.

1.1.1968 Die inzwischen fertige Umgehungsstraße Eidelstedt wird ohne eine tatsächliche Änderung, auf dem Papier zur Autobahn umgewidmet. Da sich an den örtlichen Gegebenheiten der Umgehungsstraße tatsächlich aber nichts ändert, fällt es niemandem auf, dass man in Stellingen jetzt nicht mehr an einer Umgehungsstraße, sondern an einer Autobahn wohnt! Daher wird die Widerspruchsfrist versäumt! Beim späteren Ausbau zur A7, Deutschlands längster Autobahn, wird den Anwohnern auf ihre Einwendungen geantwortet: „Sie wohnen ja schon neben der Autobahn!“ Einwendungen sind daher von vorn hinein erfolglos.

1968  Die Realschule vor dem Holstentor zieht nach Stellingen um. Das alte Gebäude war baufällig und musste abgerissen werden. In Stellingen wird sie nach seinem früheren Leiter Prof. Dr. Albrecht Wilhelm Thaer benannt.

1.5.1969 Das neue Poseidonbad im Olloweg wird offiziell eröffnet. Es ist das Schwimmbad des Schwimmvereins Poseidon, dessen einer Vorgängerverein schon 1895 gegründet wurde.

1970  Im Zuge der Verbreiterung der Kieler Straße von 11 auf 22 Metern wird die Kreuzung Kieler Straße / Volksparkstraße umgebaut. Dabei wird die älteste noch bestehende Gastwirtschaft Stellingens, das  „Alte Gasthaus“, erbaut um 1750, abgerissen und die Friedenseiche gefällt.

10.3.1972  Planfeststellungsbeschluss für den Bau der Autobahn Hamburg – Flensburg, Abschnitt „Westliche Umgehung Hamburg“ Alle Einwendungen werden abgelehnt. Nach § 80 VwGO wird die sofortige Vollziehung des Beschlusses angeordnet. Der Bau der A7 durch Stellingen ist beschlossen und damit die Teilung Stellingens.

1973  Die Müllverbrennungsanlage Stellinger Moor an der Schnackenburgsallee wird in Betrieb genommen. Sie hat eine Kapazität von 180.000 Tonnen Müll. Die entstehende Wärme wird in Strom umgewandelt, ausreichend für 25.000 Einwohner (Stand 1990). (Im Juni 2015 stellt die Müllverbrennungsanlage den Betrieb ein und soll zurückgebaut werden.)

1973  Das neue Vereinsheim des TSV Stellingen v. 1888 e.V. am Sportplatzring wird eingeweiht.

20.11.1973Die Autobahn A7 wird aus Richtung Norden bis Bahrenfeld für den Verkehr freigegeben. Stellingen ist damit durch die A7 geteilt.

1974  Als letzter Wasserturm Hamburgs wurde der Stellinger Wasserturm außer Betrieb genommen. Modernere Elektropumpen übernehmen seitdem seine Funktion.

1975 Stellingen hat mit 24.500 Einwohnern die bisher meisten Einwohner. Danach war die Einwohnerzahl wegen des allgemeinen Geburtenrückgangs rückläufig.

1.4.1976 Auf Anregung des Bereichsführers Heinrich Suthof wird die Jugendfeuerwehr Stellingen gegründet. Der Zweck war, Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu geben und Nachwuchs für die freiwillige Feuerwehr zu finden.

1976  Die 4 Meter hohen Lärmschutzmauern zur Autobahn A7 am Olloweg, am Schopbachweg und am Imbekstieg werden gebaut.

19.10.1976  Das letzte Bauernhaus in Stellingen brennt bis auf die Grundmauern ab.  Es war „das Koopmannsche Haus“ an der Kieler Straße/Ecke Langenfelder Damm, welches um 1850 erbaut wurde. In letzter Zeit war es unbewohnt und wurde nur noch als Lagerraum genutzt. Es ist so stark beschädigt, dass ein Wiederaufbau nicht mehr möglich ist, es musste abgerissen werden.

1977 91000 Kfz auf der Autobahn A7 in Hamburg Stellingen.

1977  Die „Polizeirevierwache 36“ zieht in das neu errichtete Dienstgebäude in der Koppelstraße 7 um. Die Revierzweigstelle in Eidelstedt, Reichsbahnstr. 15, wird aufgelöst.

1977  Die alte Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Stellingen in der Melanchthonstraße wird abgerissen. Das neue Gebäude an gleicher Stelle wird 1979 eingeweiht.

1977 Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stellingen erhielten  Funkmeldeempfänger. Der erzeugte bei Alarm ein sehr lauten Piepton. Das löste den bis dahin üblichen Sirenenalarm, der Nachts ganz Stellingen weckte, ab.

1.2.1978 Das Haus der Jugend wird im Sportplatzring 71 eröffnet. Es ist baulich mit der Pausenhalle der benachbarten Schule Sportplatzring verbunden.

1978  Neubau des heutigen Flachpavillon für die Freiwillige Feuerwehr Stellingen anstelle der alten Feuerwache die baufällig geworden war.

1979  Der Stellinger Wasserturm wurde mit Grundstück für 300.000 DM von den Hamburger Wasserwerken an eine private Wohnungsbaugesellschaft verkauft. Bis 1981 wird der Stellinger Wasserturm zu einem Wohnturm umgebaut.

1979 Die 1912 gegründete Schule Lutterothstraße zieht in den Brehmweg in Stellingen um und wird zur Gesamtschule Stellingen, Schule am Wasserturm. Im ehemaligen Gebäude der Schule in der Lutterothstr. 78/80 befindet sich heute eine Handelsschule. Die Kogge, die Windfahne vom Dach, zieht mit um und bleibt das Logo der Gesamtschule Stellingen.


1.3.1980 – 30.6.80Im Auftrag der Baubehörde wurde die Beleuchtung auf der Autobahn Hamburg - Flensburg, Abschnitt „Westliche Umgehung Hamburg“ installiert. Im April 2016 werden die Lichter wegen des A7-Ausbaus auf Dauer ausgeschaltet, die A7 ist jetzt Nachts dunkel.
1981  Der Umbau des Stellinger Wasserturms zu einem Wohnturm ist abgeschlossen. Der Wasserbehälter und die Aussichtsgalerie wurden entfernt. Ein Treppenhaus- und Fahrstuhlturm wurden angebaut. Die alte Gartenanlage wurde abgerissen und dafür 8 Stadthäuser errichtet.

1981 Die Stadtteilzeitung der Stellinger“ wird von Peter Rickers gegründet. Die Wochenzeitung enthält aktuelle Berichte über Themen vor Ort, die für die Bürger interessant sind.

1981  Die Bürgernahen Beamten (Bünabe) werden bei der Hamburger Polizei eingeführt. Sie sollen zu Fuß im Stadtteil unterwegs sein und so Kontakte zu den Bürgern herstellen und Vertrauen schaffen. In die „Polizeirevierwache 36“ in der Koppelstraße kommen zwei, einer für Stellingen und einer für Eidelstedt.

1982 Die Volkspark - Apotheke wird eröffnet.

1983 Der erfolgreiche Judoka Ingo Wischnewski des TSV Stellingen wird deutscher Meister.

1985  Die „Polizeirevierwache 36“ in der Koppelstraße wird in „Polizeirevier 27“ umbenannt.

1985 Die Sozialstation Lokstedt - Stellingen - Deutsches Rotes Kreuz wird eröffnet.

25.5.1985 Im Tierpark Hagenbeck finden erstmalig die Dschungel - Nächte statt.

1985 Die Freiwillige Feuerwehr Stellingen hat 24 Mitglieder.

1986 Die Freiwillige Feuerwehr Stellingen leistet 69 Einsätze in diesem Jahr

1987 Der Verein Heimatmuseum Stellingen - Langenfelde wird mit 17 Mitgliedern gegründet. 1. Vorsitzender wurde Peter Rickers. Das mit dem Museum kann noch lange dauern, aber anfangen kann man jetzt schon.

1.6.1987 Der Anbau am Stellinger Rathaus wird bezogen. Er kostete 3,5 Millionen DM und beherbergte das Stellinger Kundenzentrum. 2010 wollte der Bezirksamtsleiter Dr. Sevecke das Kundenzentrum ganz schließen, was nach Protesten aller Parteien und Stellinger Bürger unterblieb. 2011 wurde es aus Personalmangel? für 3 Monate geschlossen und im Juni 2012 entgegen des Versprechens vom Amtsvorgänger, Bezirksamtsleiter Jürgen Matell, ganz aufgelöst. Als die Ortsdienststelle in Eidelstedt schloss, wurde eine dauerhafte Versorgung mit dem Stellinger Kundenzentrum versprochen. Das Versprechen der Verwaltung ist jetzt ein paar Jahre alt, und wird gebrochen.
Das mangelnde Vertrauen in Politik und Verwaltung wird hier ein weiteres Mal verstärkt.

1990  Der Grundeigentümerverein Stellingen-Langenfelde feiert mit einem Fest neben dem Rathaus sein 100-jähriges Bestehen. Das war die Geburtsstunde des Stellingen-Festes, welches von den Stellinger Vereinen seitdem jedes Jahr veranstaltet wird.

1991  Das Informatikum der Universität Hamburg zieht auf das Gelände des ehemaligen Philips - Forschungslabors in der Vogt Kölln Straße. Dadurch wird der bisherige räumliche Zersplitterung der Informatik behoben. Es fehlt nur ein großer Hörsaal, der aber wegen einer möglichen Rückverlagerung zum Campus am Grindel nie gebaut wurde.

1992 Da die Revierzweigstelle Eidelstedt in der Reichsbahnstr. 15 ersatzlos aufgelöst wurde, ist die Eidelstedter Bevölkerung ohne gefühlten Polizeischutz. Um für mehr Polizeipräsenz zu sorgen, erhält das Polizeirevier 27 in Stellingen einen dritten Funkstreifenwagen.

1993 - 1995 Das Stellinger Rathaus wird für 2,4 Millionen DM renoviert. Wände wurden versetzt und neue Fenster und eine neue Heizung wurden eingebaut.

1994  Das Gebäude der Innungskrankenkasse wird an der Einfahrt der A7 Richtung Norden von der Kieler Straße gebaut.

1994  Das ehemalige Langenfelder Grenzhaus wird trotz heftigen Widerstands abgerissen. Es stand in etwa gegenüber der Einmündung der Högenstraße in den Langenfelder Damm.

1994 Der Verein Bürgerhaus Stellingen Stadtteilkulturzentrum e.V. wird von den örtlichen Parteien, Vereinen und Institutionen gegründet. Der Zweck ist sozio-kulturelle Arbeit für den Stadtteil zu leisten. Seitdem werden regelmäßig Veranstaltungen aus unterschiedlichsten Bereichen mit stadtteilkulturellem Bezug durchgeführt.

1997  Eine im Gespräch befindliche Überdeckelung der Autobahn in Hamburg Stellingen wurde wegen zu geringem Verkehrsaufkommen von den Behörden verworfen.

1997  Der Baudezernent im Bezirksamt Eimsbüttel Wolfgang Schmietendorf stellte fest, das die Zerstückelung Stellingens durch die enorme Intensivierung aller Verkehrsarten fast schon bedrohliche Ausmaße angenommen hat.

10.02.1997 Der Tierpark Hagenbeck wird als Gesamtanlage mit dem alten Eingangstor, den verschiedenen Landschaften, dem Wegenetz und den Grün- und Wasserflächen unter der Nr. 1111 in die Denkmalliste der Stadt Hamburg eingetragen. Text in der Denkmalliste:Hagenbecks Tierpark: Gesamtanlage, bestehend aus dem Eingangstor, dem Hauptpanorama, der Japan-Insel mit Skulpturen und Bronzen, dem Nordland- und Südlandpanorama, dem Vogelhaus, der Allee, der Birma-Insel, der Urweltlandschaft mit Teich und Sauriergruppe, den Personendenkmalen sowie dem bestehenden Wegenetz und den Grün- und Wasserflächen. Die Kartierung mit den Grenzen der Gesamtanlage ist in der Denkmalliste hinterlegt.

3.9.1998  Mit dem Bebauungsplan Stellingen 49 wird das Gelände am Theodor-Schäfer Damm zwischen der Autobahn und dem Flamingoweg als Gewerbegebiet ausgewiesen. Vorher war es noch für Wohnungsbau der Kock-Siedlung vorgesehen. Der Autobahnbau hatte diesen Wohnungsbau aber verhindert.

1998 Die Feuer- und Rettungswache im Basselweg erhält für 5,5 Millionen DM einen Erweiterungsbau. Wegen der gestiegenen Anforderungen wurden die Um- und Erweiterungsbauten notwendig.

1998 Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Stellingen wird gegründet. Er soll die Freiwillige Feuerwehr unterstützen und unter anderem auch Spenden für sie entgegennehmen.

1998  Die erste Frau tritt der Freiwilligen Feuerwehr Stellingen bei.

1999  Die Freiwillige Feuerwehr leistet in diesem Jahr 122 Einsätze.
2000  In Stellingen gibt es nur noch knapp 20 Kleingartenvereine von ursprünglich 58 nach dem 2. Weltkrieg.

2000  In Stellingen leben 21.333 Einwohner, seit 1975 mit 24.500, ist die Zahl etwas zurückgegangen.

2000  Die Berufsfeuerwehr im Basselweg hat in diesem Jahr 13944 Einsätze. Davon rückten über 10.000 Mal die Rettungsfahrzeuge aus. 1700 Mal war technische Hilfeleistung und 842 Mal ein Feuerlöscheinsatz der Grund.

2000 Der Verein Bürgerhaus Stellingen Stadtteilkulturzentrum e.V. kann eigene Räume im Spannskamp 43 einweihen.

2001 Das Geburtshaus des Dichters Hans Henny Jahnn in Stellingen, Högenstraße 65, wird abgerissen.

2001 Das Polizeirevier 27 in Stellingen wird mit der Kripo zum „Polizeikommissariat 27“ zusammengelegt. Erstmalig erhält Stellingen 2001 mit der Polizeioberrätin eine  Revierführerin.

2001 Nach einer Umfrage des Eimsbüttler Umwelt- und Gesundheitsamtes leben 70% der 55 - 65 Jährigen Stellinger gern in Stellingen. Als Vorteil wurden die in Stellingen vorhandenen Grünflächen, die gute Nachbarschaft und die Verkehrsanbindung genannt. Nachteile waren der Verkehrs- und Fluglärm und die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten. Das zeigt, wie wichtig der Erhalt des Stellinger Hofs ist.

2002 Anbau an den zu klein gewordenen Flachpavillon der Freiwillige Feuerwehr Stellingen. Zum 1. Mal hatte die Freiwillige Feuerwehr Stellingen mit 209 Einsätzen über 200 Einsätze im Jahr.

15.01.2002 Das Ensemble der russisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Prokop an der Hagenbeckstraße 10 wird unter der Nr. 1328 in die Denkmalliste der Stadt Hamburg eingetragen. Text in der Denkmalliste: Ensemble russisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Prokop, bestehend aus der 1961 bis 1965 errichteten Kreuzkuppelkirche nach byzantinischem Vorbild und Nebenbauten.

2003 In Stellingen gibt es 41 Niedergelassene Ärzte, 4 Apotheken und 11 Kindergärten.

16.5.2003 Der neue Haupteingang des Tierparks Hagenbeck an der Lokstedter Grenzstraße wird eröffnet. Ebenfalls wurde daneben der 16 Meter hohe nepalesischen Pagodentempel eingeweiht. An der Einweihung nahmen der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust, der Botschafter von Nepal, Balram Singh Malla und rund 200 geladene Gäste teil. Der Tempel soll "Die Einheit von Tieren, Park und Kultur" stärken. Durch den alten Eingang, das „Elefantentor“, wird zukünftig ein Weg innerhalb des Tierparks führen.

3.6.2003Pressemeldung der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt über den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2003. Dieser Plan wird in Verbindung mit den jeweiligen Bedarfsplänen Grundlage für den künftigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Im Entwurf wird vom Bund für Hamburg vorgeschlagen und vor der Sommerpause 2003 beschlossen: In den „Vordringlichen Bedarf“ sind als neue Vorhaben unter anderem der 8 streifige Ausbau der Autobahn BAB 7 von Othmarschen bis Autobahndreieck Hamburg Nordwest und der 6 streifige Ausbau bis zum Bordesholmer Dreieck (A-Modell gemeinsam mit Schleswig-Holstein) aufgenommen.

2004  Die Stellinger Bücherhalle am Basselweg, gegenüber vom Stellinger Rathaus, wird aus Kostengründen geschlossen.

2005 140.000 Kfz auf der Autobahn A7 in Hamburg Stellingen. Lärm im Imbekstieg trotz 4 Meter hohen Lärmschutzmauer ~ 70 dB(A)

16.12.2005 Gründung der Initiative „Stellinger Deckel“ durch Anwohner des Imbekstiegs und anderer Stellinger Bürger.
Das Ziel: Eine Überdeckelung der verbreiterten Autobahn im Bereich Hamburg Stellingen zwischen der Autobahnauffahrt Stellingen (Kieler Straße) und der Güterumgehungsbahn.

30.1.2006 Der Kaufvertrag zum Verkauf des Stellinger Rathauses wird beurkundet. Die Hamburger Bürgerschaft muss bis zum 30.9.2006 zustimmen, sonst können Hamburg oder der Käufer vom Vertrag zurücktreten.

26.4.2006 Die Hamburger Bürgerschaft stimmt dem Verkauf des Stellinger Rathauses mit 38 anderen Gebäuden zu.

7.12../20.12.2006 Die neuen Glocken der russisch-orthodoxe Kathedralkirche des Heiligen Prokop werden geweiht. Die Gießerei Nikolai Schuwalow im Kreis Jaroslawl hat die Glocken in traditioneller Weise hergestellt. Die ersten Glocken waren nur ein Provisorium, welche nach 1945 im Hamburger Hafen geborgen und der Kirchengemeinde geschenkt wurden. Die größte Glocke war außerdem beschädigt. Im Gegensatz zu westlichen Glocken, die frei schwingen, hängen die russischen fest und werden per Hand über Seile von innen mit den Klöppeln angeschlagen. Die größte Glocke („Verkündigung“) mit einen Durchmesser von fast 1 m, wiegt 750 kg und trägt Relief-Ikonen der Hl. Dreieinigkeit, Christi, der Gottesmutter von Kasan und des hl. Prokop. Die größte Glocke („Verkündigung“) hat einen Durchmesser von fast 1 m, wiegt 750 kg und trägt Relief-Ikonen der Hl. Dreieinigkeit, Christi, der Gottesmutter von Kasan und des hl. Prokop. Die anderen Glocken sind zwischen 25 und 75 cm groß und wiegen 8 bis 220 kg.
Hans Henny Jahnn17.12.1894 - 29.11.1959, Schild am Haus Högenstraße 61, das an der Stelle seines Geburtshauses steht
17.12.2006 Am Haus Högenstraße 61 wird eine Gedenkplatte zum Andenken an Hans Henny Jahnn angebracht. Es steht an der Stelle des 2001 abgerissenen Geburtshaus von Hans Henny Jahnn. Heute steht an gleicher Stelle ein 3-stöckiges Mehrfamilienhaus mit einem Laubengang im 2. Obergeschoss. Initiator der Gedenktafel ist der Verein Heimatmuseum Stellingen-Langenfelde und dessen 1. Vorsitzenden Peter Rickers. Die Einladung dazu im Internet: www.hans-henny-jahnn.de/Einladung.pdf

2007 Das Tropen-Aquarium im Tierpark Hagenbeck wird eröffnet.

4.1.2007 Das Stellinger Rathaus ist von der Stadt Hamburg verkauft worden. Ab jetzt ist die Firma Alstria Erste Hamburgische Grundbesitz GmbH & Co. KG, Hamburg, Eigentümer des Stellinger Rathauses. Am 4.6.2008 wurde der Name in alstria office REIT-AG, Hamburg geändert. Das Stellinger Rathaus wurde im Höchstgebotsverfahren zusammen mit 38 anderen Gebäuden für 815,5 Mio. €uro veräußert (siehe Drs. 18/3678). Das Stellinger Rathaus wird für 20 Jahre zurückgemietet und endet laut Vertrag nach der Festlaufzeit. Kündigungsfristen sind nicht vereinbart. Die Mietfläche beträgt 2.342,90 m² und umfasst 92 Räume sowie eine Hausmeisterwohnung. Die Nettokaltmiete beträgt monatlich 19.690,80 Euro (30.08.2011).

01.02.2007 Im Zuge der Bezirksverwaltungsreform werden in Hamburg alle Ortsämter aufgelöst, auch das im Stellinger Rathaus.

05.03.2007 In der Ortsausschusssitzung im Stellinger Rathaus wurde der Antrag zur Forderung eines Autobahndeckels in Stellingen einstimmig angenommen.

16.04.2007 Das Stellinger Rathaus im Basselweg 73/Ecke Koppelstraße, wird unter der Nr. 1589 in die Denkmalliste der Stadt Hamburg eingetragen. Text in der Denkmalliste: 1912 bis 1913 nach Plänen des Architekten Karl Zöllner errichtetes Verwaltungsgebäude für die Gemeinde Stellingen-Langenfelde.

10.06.2007 Die Bushaltestelle Koppelstraße, Ecke Basselweg, "Ortsamt Stellingen" wird in "Rathaus Stellingen" umbenannt. Der neue Name wurde dem ursprünglich vorgesehenen Namen "Altes Rathaus Stellingen" Ende März von der Bezirksversammlung vorgezogen.

21.12.2007  Die DEGES stellt ihre Studie zur Autobahnverbreiterung vor. Das Ergebnis: Der Lärm inStellingen ist so stark, dass nur ein Deckel von der Kieler Straße bis zur Güterumgehungsbahn den Lärmschutz gewährleistet. Keine andere Lärmschutzmaßnahme kann den Lärm auf die vorgeschriebenen Grenzwerte reduzieren.

26.04.2008  Der Verein Bürgerhaus Stellingen eröffnet eine Bücherstube im Spannskamp 32a im Anbau des neuen Parkhauses. Nach der Schließung der Bücherhalle im Jahr 2004 können in Stellingen wieder Bücher ausgeliehen werden.

27.06.2009  Gründung des „Bürgerkomitee Stellingen“ durch die örtlichen politischen Parteien,Vereinen, Initiativen und von der Autobahnverbreiterung betroffenen Bürgern.
Das Ziel: Die Probleme im Stadtteil Stellingen im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der BAB 7 in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, zwischen Bürgern und Behörden zu vermitteln und an den Lösungen mitzuwirken.
Im Internet: www.buergerkomitee-stellingen.de

02.03.2010 Ideenbörse zur geplanten Deckelnutzung über der A7 in Stellingen und Schnelsen.Esnehmen Stellinger und Schnelsener Bürger, Vertreter von Initiativen, Vereinen, Parteien undSchulen teil. Die Veranstaltung der BSU findet im Haus der Jugend in Stellingen statt.

11.2010 Die Postfiliale Kieler Straße 501, Ecke Kronsaalsweg wird geschlossen. In Stellingen gibt es damit keine Postfiliale mehr. Lediglich ein Post Shop (Kieler Straße 383) steht zur Verfügung
17.01.2011 Planfeststellungsverfahren zum 8-streifigen Ausbau der A7 in Hamburg Stellingen zwischen der Anschlussstelle Volkspark und dem Autobahndreieck Nordwest beginnt. In Stellingen ist es tatsächlich aber ein 10-streifiger Ausbau, da noch 2 Regionalfahrstreifen hinzugekommen sind.

12.2.2011 Das 1966 - 1969 gebaute Krankenhaus „Alten Eichen“ an der Jütländer Allee wird geschlossen. Mitarbeiter und Patienten ziehen in das „Agaplesion Diakonieklinikum“ um, das an der Hohen Weide neu gebaut wurde. Im Neubau sind die Krankenhäuser „Alten Eichen“, das „Elim Krankenhaus“ und das „Bethanien Krankenhaus“ zum Diakonieklinikum in einem Haus vereinigt. Das alte Gebäude in Stellingen wird 2015 abgerissen, um Platz für ein Pflegeheim und eine  Seniorenwohnanlage zu schaffen.

20.4.2011 Durch Beschluss der Schulkonferenz wird aus der Gesamtschule Stellingen im Brehmweg die Stadtteilschule Stellingen. Zur Stadtteilschule gehört jetzt auch die Schule Sportplatzring. Im Brehmweg 60 hat die Sekundarstufe I mit den Klassen 5-10 und im Sportplatzring 73 die Sekundarstufe II mit den Klassen 11-13 ihren Standort.

27.05.2011 Die Fußballabteilung im TSV Stellingen v. 1888 e.V. feiert ihr 100 jähriges Bestehen.

23.3.-26.3.2012 Als einmaliger Vorgang wird die Autobahn A7 in Stellingen zwischen der AS Stellingen und dem Autobahndreieck Nordwest in beiden Richtungen voll gesperrt. Die Brücke der Güterumgehungsbahn wird für die Autobahnverbreiterung neu gebaut. Statt 35 Meter ist die neue Brücke 50 Meter lang.

28.3.2012 Der Bezirksamtsleiter von Eimsbüttel Dr. Sevecke will das Kundenzentrum Stellingen im Stellinger Rathaus endgültig schließen. Damit wird die Zusage des vorherigen Bezirksamtsleiters gebrochen, der den Erhalt des Kundenzentrums in Stellingen auf Dauer zugesagt hatte. Das ist nicht nachvollziehbar, da laut Bezirksamtssprecher selbst mittelfristig kein Geld gespart wird. Die Miete im Stellinger Rathaus muss weiter bezahlt werden und die Personalkosten laufen weiter, da die Mitarbeiter nur nach Eimsbüttel und Niendorf versetzt werden.

10.6.2012 Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Stellingen löst sich als eigenständige Gemeinde auf. Sie fusioniert mit den Gemeinden in Schnelsen und Eidelstedt zu einer größeren gemeinsamen Gemeinde in Eidelstedt.

1.9.2012 Der einhundertste Geburtstag des Stellinger Wasserturms wird mit einem Fest gefeiert.

26.3.2013 Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung für die Entwicklung Stellingens im Haus der Jugend im Sportplatzring. Es soll über die zwei Bebauungsplan-Entwürfe für Stellingen 61 (Sportflächen an der Vogt Kölln Str.) und Stellingen 62 (Zentrumsentwicklung und Wohnen am Sportplatzring) diskutiert werden.

27.4.2013 Ideenbörse zum Bebauungsplan-Entwurf Stellingen 62 im Haus der Jugend Stellingen. (Neue Mitte Stellingen auf den Sportplätzen am Sportplatzring)

14.9.2013 Der Stellinger Sportverein TSV Stellingen von 1888 e.V. feiert sein 125-jähriges Vereinsjubiläum. Auf dem Stellinger Sportplatz wird aus diesem Grund von 10 bis 16 Uhr ein großes Fest gefeiert. Im Rahmen des Spiel-, Sport- und Spaßfestes wird auf dem Grandplatz auch ein Flohmarkt veranstaltet. Außerdem können verschiedene Jubiläumsurkunden schon vorher in der Geschäftsstelle erworben werden.

2014 Die Kriminalermittlungsstellen wurden mehrfach Umorganisiert. Im Dienstgebäude der Polizei befindet sich jetzt auch das LKA 132 mit der Zuständigkeit für Einbrüche und Straftaten rund ums Auto/Fahrrad in Eimsbüttel.

16.6.2014 Offizieller Baubeginn des A7-Ausbaus mit einer Veranstaltung unter der Langenfelder Brücke am Rohlfsweg. Verkehrssenator Frank Horch, Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer, Staatssekretär Enak Ferlemann und DEGES-Geschäftsführer Dirk Brandenburger drücken den Startknopf für den Neubau der Langenfelder Brücke.

Ab 14.7.2014 Ab dem 14. Juli 2014 wird die östliche Seite der Langenfelder Brücke abgerissen. Der Verkehr beider Richtungen wird mit verengten Fahrstreifen über die westliche Hälfte der Brücke geführt. Dies ist der Beginn von ca. 10 Jahren Bauarbeiten auf der A7 in Hamburg.

2.-6.10.2014 Die Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring/Volksparkstraße ist für fast vier Tagekomplett gesperrt. Die Folge sind verstopfte Straßen in und um Stellingen, da die kleinenNebenstraßen nicht die fast 100.000 Fahrzeuge der Kreuzung aufnehmen können. Die Kreuzung wird vollständig auf 12.000 m² neu zu asphaltieren. Die Abfahrten der BAB7 AS-Stellingen sindebenfalls aus beiden Richtungen voll gesperrt. Grund der Bauarbeiten ist, die Kreuzung soll imRahmen des A7-Ausbaus ertüchtigt werden, um noch mehr Fahrzeuge von der BAB7-AusfahrtStellingen der A7 aufnehmen zu können. Die Arbeiten begannen schon im März und sollen nochbis Dezember 2014 gehen. Die A7-Ausbau dauert in Hamburg wahrscheinlich noch 10 Jahre.

Ab 2.1.2015 Die Brücke des Wördemanns Wegs wird wegen Bauarbeiten zur Vorbereitung desA7-Ausbaus halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage abwechselnd jeRichtung durch den Engpass geführt. Mit einer kurzen Unterbrechung dauert die Behinderungdes Verkehrs mit den Staus im Berufsverkehr bis kurz vor Weihnachten 2015.Ein Vorgeschmack auf den 4 Jahre dauernden Bau des Stellinger Deckels.

16.6.2015 Die letzte Fuhre Müll wird in der Müllverbrennungsanlage Stellinger Moor angeliefert.Die Anlage, 1973 in Betrieb genommen, stellt ihren Betrieb ein und soll zurückgebaut werden.Dafür kauft die Hamburger Stadtreinigung die Müllverwertungsanlagen an der Borsigstraßeund am Rugenberger Damm von Vattenfall.

20.7.2015 Der Abriss des 2011 geschlossenen und seitdem leer stehenden Gebäude des ehemaligen Krankenhauses „Alten Eichen“ in der Jütländer Alle beginnt. Auf dem Gelände sollen 176 neue Seniorenwohnungen und ein Pflegeheim mit 136 Pflegeplätzen neu gebaut werden.

16.10.2015 Die ersten Flüchtlinge werden im neuen Zentralen Erstaufnahmelager in Stellingen untergebracht. Im Gebäude des ehemaligen Elektromarktes MediMax an der Kieler Straße wurde ein Zentrales Erstaufnahmelager für bis zu 550 Flüchtlinge eingerichtet. Ab 08 Uhr morgens hatten THW, Johanniter und freiwillige Helfer im ehemaligen Verkaufsraum alles aufgebaut. Um 22 Uhr kamen die ersten Flüchtlinge mit Bussen.

3.11.2015  Beim Stellinger Sportverein TSV-Stellingen wird eine neue Schachgruppe gegründet.

2.1.2016 Auch in die Containerwohnungen des auf dem Parkplatz des Informatikums neu gebauten Zentralen Erstaufnahmelagers an der Vogt Kölln Straße ziehen die ersten Flüchtlinge ein. Betrieben wird es vom Deutschen Roten Kreuz.

Ab Januar 2016 Der Neubau des Hauses an der Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring ist fertig und die ersten Mieter sind eingezogen. Seit über einem Jahr sind jetzt die bauzäune abgebaut und der Fußweg ist für Fußgänger wieder benutzbar.

Januar - April 2016 Wegen der großen Zahl von Flüchtlingen, die nach Hamburg kommen, wurde das Gemeindehaus der Stellinger Kirchengemeinde vorübergehend als Außenstelle des Zentralen Erstaufnahmelagers im MediMax-Gebäude für ca. 100 Menschen genutzt. Das Gemeindehaus soll im laufe des Jahres abgerissen werden und Platz für Neubauten machen.

2016  Das Polizeikommissariat 27 wird zur Pilotierungswache für den „interaktiven Streifenwagen“. Es werden drei verschiedene Modelle getestet.

26.10.2016 Das neue Trauerzentrum und Kolumbarium wurde in der katholischen Pfarrkirche St. Thomas Morus in der Koppelstraße vom Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße feierlich eingeweiht. In mehreren Blöcken und Wänden in Kirche und Pfarrgarten befinden sich 938 Urnenplätze, die auf bis 1600 erweitert werden können. In Deutschland einmalig stehen Blöcke für Urnen in einer Kirche, in der weiterhin Gottesdienste stattfinden.

20.1.2017 Das neue Trauerzentrum und Kolumbarium in der Kirche St. Thomas Morus wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Blöcke und Wände für die Urnen stehen in der Kirche neben den Bänken mit 250 Plätzen und dem Pfarrgarten. Im ehemaligen Gemeindehaus wurde das Trauerzentrum eingerichtet.

zusammengetragen von W. Daiber, Hamburg-Stellingen

Quellen:

Stellinger Chronik von Professor Reinhold Hübbe (7.9.1863 - 5.1.1946)
(Die 1. Auflage wird erst 1956 veröffentlicht)

Der Weg der Gemeinde Stellingen vom holsteinischen Bauerndorf zum hamburgischen Großstadt- Vorort

Neu Herausgegeben vom Bürger- und Heimatverein Stellingen von 1882 e.V.

2. Auflage von 1988

Stellinger Heimatfest 1978
Festschrift anläßlich des Jubiläumsjahres 1978

Festschrift zum 100 jährigem Bestehen
des Bürger- und Heimatverein Stellingen von 1882 e.V.

Vereinsnachrichten des TSV Stellingen von 1888 e.V., Ausgabe 3/2012

Hamburg von Altona bis Zollenspieker
Hoffmann und Campe Verlag Hamburg,

1. Auflage 2002, ISBN 3-455-11333-8


Stellingen - Langenfelde - wat hest du di verennert
einst dänisches Dorf, dann preußisch . . . . jetzt ein moderner Stadtteil von Hamburg

Herausgegeben vom Bürger- und Heimatverein Stellingen von 1882 e.V.

Texte und Zusammenstellung: Inge Zichel und Nicole Grochowina

Verlagshaus Meincke GmbH Norderstedt


Hamburg-Stellingen von Peter Rickers

Die Reihe Archivbilder / Hamburg, Sutton Verlag GmbH 99094 Erfurt 2006

96 Seiten, 160 Schwarz-weiß Bilder, Maße: 165 x 235 mm, Broschur

ISBN: 978-3-86680-019-9


Hamburg-Stellingen,1937 bis 2000 von Peter Rickers
Die Reihe Archivbilder / Hamburg, Sutton Verlag GmbH 99094 Erfurt 2010

128 Seiten, 200 Schwarz-weiß Bilder, Maße: 165 x 235 mm, Broschur

ISBN: 978-3-86680-640-5


Chronik Polizeikommissariat 27 veröffentlicht zum Tag der offenen Tür im Dienstgebäude in der Koppelstraße 7 am 24. April 2016.

Infoblätter Stellinger Köpfe vom Verein Heimatmuseum Stellingen Langenfelde e.V.

Verschiedene Zeitungsartikel
regionaler und Überregionaler Zeitungen
Markt (für Eidelstedt, Stellingen), Elbe Wochenblatt (Eimsbüttel, Stellingen) und andere.


Drucksachen der Hamburger Bürgerschaft:

Drucksache 18/3678, Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft vom 7.2.2006
Drucksache 20/1305, Schriftliche kleine Anfrage vom 22.8.2011

Denkmalliste der Freien und Hansestadt Hamburg Stand 7. November 2011
www.hamburg.de/contentblob/201404/data/denkmalliste-gesamt.pdf


Wikipedia, Die freie Enzyklopädie
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite
http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Stellingen
https://de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennungsanlage_Stellinger_Moor

Weitere Quellen im Internet:
http://www.ff-stellingen.de/ueberuns/historie/historie-wehr/historie-wehr.html
http://www.ff-stellingen.de/ueberuns/geraetehaus/geraetehaus.html
http://www.ff-stellingen.de/jf/jf-geschichte/jf-geschichte.html
http://www.diakonie-alten-eichen.de/index.php?id=geschichte
http://www.za-hamburg.de/mitgliedsvereine/stellingen/geschichte.html
http://www.hamburgerwohnen.de/allgemeines/geschichte/geschichte-der-ehemaligen-wohnungsgenossenschaft-langenfelde.htm
http://www.filmblatt.de/index.php?filmdokument-97
http://www.poseidon-hamburg.de/verein/geschichte.html